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Interview mit Landwirt Percy Schmeiser

"Eine ökonomische Katastrophe"

In Kanada ist es nicht mehr möglich, konventionell oder biologisch gentechfreien Raps anzubauen: Die genmanipulierte Rapssaat kontaminiert alle Felder.

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Risiken sind noch unerforscht

Interview mit Terje Traavik, Leiter des norwegischen Instituts für Gen-Ökologie

Risikoforschung ist das Waisenkind der Wissenschaft, meint Terje Traavik. An seinem Institut für Gen-Ökologie im norwegischen Tromsø erforscht er mit einem Team von Wissenschaftlern die Auswirkungen von genveränderten Nahrungsmitteln auf die Gesundheit von Menschen und Tieren. Die Folgen seien noch unabsehbar: "Bis jetzt gibt es nur viele Fragen, aber keine Antworten", sagt der Wissenschaftler und fordert mehr "unabhängige" Forschungsgelder.

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Interview

"Frontalangriff der Gentechnikkonzerne"

Pat Mooney ist neben der indischen Physikerin Vandana Shiva einer der führenden Experten auf dem Gebiet des Schutzes der biologischen Vielfalt. Er kämpft seit Jahrzehnten gegen die zunehmende Kontrolle multinationaler Konzerne über das Saatgut, das am Anfang unserer Nahrungskette steht. Im Herbst 2004 verhinderte er ein Reispatent für den Agrarkonzern Syngenta, das diesem weltweite Kontrolle über viele Nahrungspflanzen eingeräumt hätte. Das Umweltinstitut München e.V. hatte im März dieses Jahres Gelegenheit, mit Pat Mooney über Patente auf Pflanzen, Terminator-Technologie und die Übernahme der irakischen Landwirtschaft durch die Agrarkonzerne zu sprechen.

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Saat des Hungers

Die Hersteller gentechnisch veränderten Saatguts sind weltweit in der Offensive. Setzen sie sich durch, werden noch mehr Menschen (ver)hungern.

Am 30. Mai gaben die Vereine zur Förderung der Agrobiotechnologie Finab und InnoPlanta bekannt, daß in sechs deutschen Bundesländern auf insgesamt 300 Hektar gentechnisch veränderter Mais ausgesät worden sei, sogenannter Bt-Mais. Der Großteil der Ernte sei für die kommerzielle Nutzung gedacht, ein kleinerer Teil werde für wissenschaftliche Zwecke angebaut. In ihrer Pressemeldung, die recht bemüht nach Erfolgsmeldung klingt, klagen Finab und Inno-Planta über das deutsche "Gentechnik-Verhinderungsgesetz" und den Druck der Gentechgegner, der die Landwirte einschüchtere. Viele Bauern seien von ihrem Vorhaben, Bt-Mais anzubauen, zurückgetreten.

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Das Kartell der Grünen Gentechnik

Seit Jahren lehnen konstant über 70 Prozent der Bevölkerung in Europa gentechnisch veränderte Lebensmittel ab. Der Grund hierfür liegt in einer nüchternen Abwägung. Den ungeklärten gesundheitlichen und ökologischen Risiken etwa einer gentechnisch aufgerüsteten Tomate wird der zweifelhafte Nutzen jener "Antimatschtomaten" entgegengestellt, die schon deshalb von besonderer Haltbarkeit sein müssen, weil sie oftmals wochenlang quer durch Europa gekarrt werden.

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Greenpeace-Experte Christoph Then über Gen-Pflanzen der Zukunft und ihren Nutzen für die Verbraucher im "Greenpeace Magazin 6/04.

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Werden Gen-Nahrungspflanzen den Entwicklungsländern wirklich helfen?

von Lim Li Ching

Lim Li Ching vom britischen Institute of Science in Society untersucht drei Genprojekte in Kenia (Süßkartoffel), Indonesien und Indien (Baumwolle)

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