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Unter Verdacht

Der in Deutschland zugelassene Gentech-Mais MON 810 ist nicht ausreichend geprüft, befinden österreichische Behörden

Bereits seit Dezember 2005 ist der Gentech-Mais MON 810 in Deutschland für  den uneingeschränkten kommerziellen Anbau zugelassen. Österreich hingegen  hat seit langem ein Importverbot für diese Sorte verhängt, was der  EU-Kommission ein Dorn im Auge ist. Brüssel macht deshalb Druck auf die  Behörden in der Alpenrepublik. Dort hat man jetzt aber eine aktuelle Studie  veröffentlicht, wonach die Risikoabschätzung durch die Europäische Behörde  für Lebensmittelsicherheit (EFSA) keine hinreichend verlässlichen  Schlussfolgerungen bezüglich der Sicherheit von MON 810 ermöglicht.

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Die Bombe explodiert - langfristig

Die möglichen Folgen genetischer Veränderung in Nahrungsmitteln | Interview mit Dr. Ralf Hilbert, Hömöopath und Ernährungsmediziner

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Umgeschriebene Wahrheiten

Über die Umweltgefahren von genverändertem Mais

Es war eines der größten Forschungsprojekte dieser Art in Deutschland. Vier Jahre dauerten die Feldversuche, die herausfinden sollten, welche Folgen für die Umwelt genveränderter Mais hat. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz beauftragte mit der Durchführung die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft. Die zentrale Fragestellung der Studie war, welche Lebewesen in welchem Umfang von genverändertem Mais beeinträchtigt werden.

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"Soja ist ein Unkraut"

In Argentinien mehren sich die Probleme mit Gentech-Soja und Rumänien will demnächst aussteigen

Mehr als die Hälfte des weltweiten Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) geht auf herbizidtolerante Sojabohnen zurück. In Argentinien wird heute fast ausschließlich herbizidtolerantes Soja - besser gesagt: Roundup Ready (RR) Soja der Firma Monsanto - angebaut. Die Freude über die einfache Handhabung des Systems ist aber inzwischen getrübt. Das "grüne Gold" zeigt Ermüdungserscheinungen.

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Interview mit Landwirt Percy Schmeiser

"Eine ökonomische Katastrophe"

In Kanada ist es nicht mehr möglich, konventionell oder biologisch gentechfreien Raps anzubauen: Die genmanipulierte Rapssaat kontaminiert alle Felder.

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Risiken sind noch unerforscht

Interview mit Terje Traavik, Leiter des norwegischen Instituts für Gen-Ökologie

Risikoforschung ist das Waisenkind der Wissenschaft, meint Terje Traavik. An seinem Institut für Gen-Ökologie im norwegischen Tromsø erforscht er mit einem Team von Wissenschaftlern die Auswirkungen von genveränderten Nahrungsmitteln auf die Gesundheit von Menschen und Tieren. Die Folgen seien noch unabsehbar: "Bis jetzt gibt es nur viele Fragen, aber keine Antworten", sagt der Wissenschaftler und fordert mehr "unabhängige" Forschungsgelder.

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