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Genotyp
Gene (Quelle: Bekanntmachung):
mEPSPS, in vitro modifizierte EPSPS aus Zea mays
NOS 3`, Terminator-Sepqenz aus Agrobacterium tumefaciens
r-act5`, Promotor und Intronregion aus Oryza sativa (Reis)
CTP, Chloroplasten-Transitpeptid aus Helianthus annuus
CTP, Chloroplasten-Transitpeptid aus Zea mays
Laut Unterlagen wurden nicht übertragen:
ColE1 ori, Replikations Sequenz aus E.coli
bla, Selektionsmarker (Antibiotikaresistenz Ampicillin) aus E.coli
Organismen
Spezies: Zea mays L.(Mais)
freizusetzende Pflanzen:
Roundup-tolerante Maishybridlinien der im Antrag beschriebenen Transformante GA21
Art der gentechnischen Veränderung:
In eine Zellkultur der Inzuchtlinie AT wurde mit Hilfe eines
Partikelbeschuß-Transformationssystems ein isoliertes Restriktionsfragment des
Plasmidvektors pDPG434 eingeführt. Die Linie GA21 enthält dadurch das in vitro
modifizierte Gen für die 5-Enolpyruvylshikimi-3-Phosphat-Synthase (EPSPS) aus Mais, dem
die Chloroplasten-Transitpeptid-Sequenzen der Rubisco aus Helianthus annuus und Zea mays
vorgeschaltet sind. Die Modifikation bewirkt den Austausch von zwei der 445 Aminosäuren
der EPSPS und resultiert in einer um den Faktor 60.000 reduzierten Sensitivität des
Enzyms gegenüber dem Wirkstoff Glyphosat.
Die transgenen Pflanzen exprimieren das Enzym eine Größenordnung über der Ausgangslinie
bei gleichbleibender Endkonzentration der aromatischen Aminosäuren. Die Fusion mit den
beiden Transitpeptiden führt zu einem zusätzlichen N-terminalen Methionin der
EPSPS. Die
fusionierten Sequenzen werden reguliert durch den Actin-Promotor in Anwesenheit des ersten
Introns des Aktin1-Gens aus Reis und die Terminationssequenz des Nopalinsynthasegens aus
Agrobacterium tumefaciens. Die eingeführte Kassette wurde im Pflanzengenom an einem Locus
im Tandem dreimal integriert, wobei die letzte Wiederholung nur aus Actin-Promotor und
einem EPSPS-Fragment besteht. Die Vererbung folgt einem monogenen Erbgang. Die
gentechnische Veränderung verleiht den transgenen Pflanzen Resistenz gegen das Herbizid
Roundup.
Quelle: RKI, Web-Seite zu Versuch 6786-01-0077
Phänotyp
Herbizidresistenz gegen Roundup
RKI-Versuchsbeschreibung
Beschreibung des Vorhabens:
In das Genom von Maispflanzen wurde mit Hilfe eines
Partikelbeschuß-Transformationssystems ein isoliertes Restriktionsfragment des
Plasmidvektors pDPG434, das das in vitro modifizierte Gen für
5-Enolpyruvylshikimi-3-Phosphat-Synthase (EPSPS) aus Mais enthält, dem
Chloroplasten-Transitpeptid-Sequenzen aus Helianthus annuus und Zea mays vorgeschaltet
sind. Die fusionierten Sequenzen werden reguliert durch den Actin-Promotor in Anwesenheit
des ersten Introns des Aktin1-Gens aus Reis und die Terminationssequenz des
Nopalinsynthasegens aus Agrobacterium tumefaciens.
Die eingeführte Sequenz wurde an einem Locus im Tandem zweimal und ein weiteres Mal
partiell im Pflanzengenom integriert und vererbt sich stabil. - Die gentechnische
Veränderung verleiht den transgenen Pflanzen Resistenz gegen das Herbizid Roundup.
Quelle: RKI, Web-Seite zu Versuch 6786-01-0077
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