Versuch: 6786-01-0077

 

Organismus

Phänotyp

Firma

Zeitraum

genehmigt am

Art des Verfahrens

Mais

HR

Monsanto

1998 bis 2001

06.04.1998

Dt_vereinfachtes Verfahren

 

Genotyp


Gene (Quelle: Bekanntmachung):
€ mEPSPS, in vitro modifizierte EPSPS aus Zea mays
€ NOS 3`, Terminator-Sepqenz aus Agrobacterium tumefaciens
€ r-act5`, Promotor und Intronregion aus Oryza sativa (Reis)
€ CTP, Chloroplasten-Transitpeptid aus Helianthus annuus
€ CTP, Chloroplasten-Transitpeptid aus Zea mays

Laut Unterlagen wurden nicht übertragen:
€ ColE1 ori, Replikations Sequenz aus E.coli
€ bla, Selektionsmarker (Antibiotikaresistenz Ampicillin) aus E.coli

Organismen
Spezies: Zea mays L.(Mais)

freizusetzende Pflanzen:
Roundup-tolerante Maishybridlinien der im Antrag beschriebenen Transformante GA21

Art der gentechnischen Veränderung:
In eine Zellkultur der Inzuchtlinie AT wurde mit Hilfe eines Partikelbeschuß-Transformationssystems ein isoliertes Restriktionsfragment des Plasmidvektors pDPG434 eingeführt. Die Linie GA21 enthält dadurch das in vitro modifizierte Gen für die 5-Enolpyruvylshikimi-3-Phosphat-Synthase (EPSPS) aus Mais, dem die Chloroplasten-Transitpeptid-Sequenzen der Rubisco aus Helianthus annuus und Zea mays vorgeschaltet sind. Die Modifikation bewirkt den Austausch von zwei der 445 Aminosäuren der EPSPS und resultiert in einer um den Faktor 60.000 reduzierten Sensitivität des Enzyms gegenüber dem Wirkstoff Glyphosat.
Die transgenen Pflanzen exprimieren das Enzym eine Größenordnung über der Ausgangslinie bei gleichbleibender Endkonzentration der aromatischen Aminosäuren. Die Fusion mit den beiden Transitpeptiden führt zu einem zusätzlichen N-terminalen Methionin der EPSPS. Die fusionierten Sequenzen werden reguliert durch den Actin-Promotor in Anwesenheit des ersten Introns des Aktin1-Gens aus Reis und die Terminationssequenz des Nopalinsynthasegens aus Agrobacterium tumefaciens. Die eingeführte Kassette wurde im Pflanzengenom an einem Locus im Tandem dreimal integriert, wobei die letzte Wiederholung nur aus Actin-Promotor und einem EPSPS-Fragment besteht. Die Vererbung folgt einem monogenen Erbgang. Die gentechnische Veränderung verleiht den transgenen Pflanzen Resistenz gegen das Herbizid Roundup.
Quelle: RKI, Web-Seite zu Versuch 6786-01-0077

Phänotyp


Herbizidresistenz gegen Roundup

RKI-Versuchsbeschreibung


Beschreibung des Vorhabens:
In das Genom von Maispflanzen wurde mit Hilfe eines Partikelbeschuß-Transformationssystems ein isoliertes Restriktionsfragment des Plasmidvektors pDPG434, das das in vitro modifizierte Gen für 5-Enolpyruvylshikimi-3-Phosphat-Synthase (EPSPS) aus Mais enthält, dem Chloroplasten-Transitpeptid-Sequenzen aus Helianthus annuus und Zea mays vorgeschaltet sind. Die fusionierten Sequenzen werden reguliert durch den Actin-Promotor in Anwesenheit des ersten Introns des Aktin1-Gens aus Reis und die Terminationssequenz des Nopalinsynthasegens aus Agrobacterium tumefaciens.
Die eingeführte Sequenz wurde an einem Locus im Tandem zweimal und ein weiteres Mal partiell im Pflanzengenom integriert und vererbt sich stabil. - Die gentechnische Veränderung verleiht den transgenen Pflanzen Resistenz gegen das Herbizid Roundup.
Quelle: RKI, Web-Seite zu Versuch 6786-01-0077


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