31 Wirte ziehen an einem Strang
Von Silke Müller
Märkisch-Oderland (MOZ) Das Teilprojekt Oder-Culinarium des EU-geförderten
grenzüberschreitenden EQUAL-Entwicklungsprojektes für die Region rechts und
links der Oder hat einen ersten praktischen Erfolg zu verbuchen: 31
gastronomische und Hotelbetriebe haben eine Kooperationsvereinbarung
unterzeichnet.
Man könnte es auch freiwillige Verpflichtung zu einer bestimmten
gastronomischen Qualität nennen, die diese 31 Betriebe rechts und links der
Oder verbindlich verabredet haben. Ein gewaltiger Schritt für diese durchaus
sehr unterschiedlichen gastronomischen Anbieter, die nicht zuletzt auch in
einer gewissen Konkurrenz stehen. Zugleich aber - und auch das scheinen die
meisten Betriebsinhaber zu wissen - kann sich ein Miteinander für jeden
Einzelnen positiv auswirken. Ihr Ziel ist es, der Region mit der gemeinsamen
Entwicklung und Etablierung einer regionaltypischen Küche ein kulinarisches
Gesicht zu geben. Ein Potenzial, das - wenn's schmeckt - nicht zuletzt ein
guter Grund für Gäste ist, ins Land beiderseits der Oder zu kommen. Das wurde
schon bei den EQUAL-Teilprojekten Oder-Wasser (wassertouristische Angebote)
und Oder-Wege (Radtourismus und ähnliches) deutlich. Bei den jüngsten
Workshops dieser beiden Teilprojekte (MOZ berichtete) wurde immer wieder das
gastronomische Angebot ausdrücklich benannt, ohne das andere touristische
Angebote nur halb so viel wert seien. Gäste müssen schließlich auch essen.
Nur einfach Schmackhaftes anzubieten ist den Gastwirten vom Oder-Culinarium zu
wenig. Liebe geht durch den Magen - auch die Liebe zum Oderbruch. Deshalb
haben sich die Unterzeichner der Kooperationsvereinbarung nicht nur darauf
geeinigt, Speisen der Region in origineller Weise anzubieten, um so den
Gästen schmackhaft und gesellig auch ein Einblick in die Kultur der Region zu
bieten. Sie haben sich auch auf Qualitätsmaßstäbe geeinigt, ... »mehr
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