Gentechnische Produkte in Nahrungskette
Gentechnisch veränderter Mais aus Brandenburg gelangt in die Nahrungskette.
Ein Teil der Ernte werde von den Landwirten selbst als Silo- oder Körnermais
in der Verfütterung genutzt, sagte Agrarminister Dietmar Woidke (SPD) auf
eine parlamentarische Anfrage.
Zudem sollen etwa 1000 Tonnen Gen-Mais mit einer entsprechenden Kennzeichnung
versehen von der Märkischen Kraftfutter GmbH zur Verwertung als Futtermittel
angeboten werden. Im vergangenen Jahr wurde der umstrittene Gen-Mais laut
Woidke in sieben Betrieben auf insgesamt 120 Hektar angebaut.
Die Landesregierung gehe davon aus, dass der Anbau gentechnisch veränderter
Maissorten zu keiner Beeinträchtigung herkömmlicher Maiskulturen geführt
habe. Abschließende Erkenntnisse stünden aber noch aus.
Gen-Mais in sieben Brandenburger Agrarbetrieben angebaut
Potsdam - Sieben landwirtschaftliche Betriebe in Brandenburg haben im
vergangenen Jahr gentechnisch veränderten Mais auf ihren Feldern angebaut.
Insgesamt hätten die Unternehmen 120 Hektar mit den Pflanzen bestellt,
antwortete Agrarminister Dietmar Woidke (SPD) auf eine parlamentarische
Anfrage. Ein Teil der Ernte werde von den Landwirten selbst als Silo- oder
Körnermais für die Verfütterung genutzt. Zudem habe die Märkische Kraftfutter
GmbH rund 1000 Tonnen aufgekauft und werde diese entsprechend gekennzeichnet
als Futtermittel anbieten, sagte Woidke.
Drei Betriebe hätten 2005 auf ihren Maisfeldern durch Aktionen von
Gen-Mais-Gegnern erhebliche Verluste hinnehmen müssen. dpa
Brandenburger Gen-Mais wird von Landwirten verfüttert
Gentechnisch veränderter Mais aus Brandenburg gelangt in die Nahrungskette.
Landwirtschaftsminister Woidke erklärte auf eine parlamentarische Anfrage in
Potsdam, ein Teil der Ernte werde verfüttert. Die Landesregierung gehe davon
aus, dass der Anbau gentechnisch veränderter Maissorten zu keiner
Beeinträchtigung herkömmlicher Kulturen geführt habe. Zwar lägen darüber noch
keine abschließenden Erkenntnisse vor, doch würden Maispollen keine großen
Distanzen überwinden und außerdem kaum den Winter überstehen, betonte der
SPD-Politiker.
Der Babynahrungshersteller Hipp erwägt wegen des zunehmenden Anbaus von
gentechnisch veränderten Pflanzen hierzulande, seine Rohstoffe künftig nur
noch aus dem Ausland zu beziehen. Firmenchef Hipp sagte der «Berliner
Zeitung», den Kunden werde garantiert, dass sie nur gentechnikfreie Produkte
bekämen. Wenn die entsprechenden Rohstoffe in Deutschland nicht mehr
erhältlich seien, müssten diese woanders besorgt werden.
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