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Acht gute Gründe, warum es in Supermärkten keine Gentechnik braucht.

1. Kaum jemand will sie:
Alle Meinungsumfragen bestätigen seit Jahren immer wieder, dass die überwältigende Mehrheit der Einkaufenden keine gentechnisch veränderte Lebensmittel wollen. Ob in der Pizza, im Brötchen oder im Käse, wir sagen: überflüssig. (Was wir essen, bestimmen wir und berufen uns auf unsere Cents und Euros, die wir dafür ausgeben.)

2. Machen Essen nur teurer:
Nach den Vorstellungen der Gentechnik-Industrie, sollen bald all diejenigen mehr bezahlen, die weiterhin gentechnikfreie Produkte einkaufen wollen. Grund dafür ist, dass die Gentechnik-Industrie die Folgekosten ihrer Technologie nicht tragen will. All die aufwändigen Test, Proben und getrennte Lagerung, Verarbeitung sollen die Käuferinnen und Käufer herkömmlicher Produkte bezahlen und nicht diejenigen, die das manipulierte Gemüse wollen.

3. Die gentechnischen Produkte sind überflüssig:
Denn sie bringen weder beim Essen noch im Anbau Vorteile. Tortilla-Chips aus Gen-Mais schmecken nicht besser, sind nicht kostengünstiger. Ein gentechnischer Mais, der für daran knabbernde Larven tödlich ist und Sojabohnen, die auch dem giftigsten Cocktail widerstehen, brauchen und wollen Bauern in Europa nicht.

4. Steigern Abhängigkeit:
Eine handvoll Konzerne versucht Bauern das teure patentgeschützte Saatgut aufzudrängen.

5. Treibt nur Aktienwerte in die Höhe:
Nur Konzernen wie Bayer oder Monsanto, führend im Geschäft mit gentechnisch veränderten Pflanzen, profitieren von diesen gentechnisch veränderten Produkte.

6. Die Gentechnologie ist nicht in den Griff zu bekommen:
Alle Jahre wieder tauchen neue Studien auf, mal tauchen bei britischen Ratten nach dem Verzehr, nach dem Fressen von veränderten Kartoffeln unerwartete Ergebnisse auf, dann stellen Forscher fest, dass einzelne Rapspollen 25 km weit fliegen, dann entdecken Bauern in Mexiko in ihrem Mais in den abgelegensten Regionen gentechnische Bestandteile ohne auch nur einmal Gen-Mais ausgesät zu haben oder es sterben in Hessen plötzlich etliche Kühe, ohne dass es irgendeine Erklärung dafür gibt, außer dass die Tiere seit Jahren Gen-Mais fraßen.

7. Ausnahmsweise haben wir eine Schlüsselposition:
Wenn es uns in Europa gelingt den Einzug der Gentechnik ins Essen zu verhindern stärken wir damit internationalen Protestbewegungen, in Brasilien, Mexiko, El Salvadador oder den Philippinen den Rücken. Auch Bauern aus Kanada und Namimibia setzen darauf, dass wir nicht aufgeben.

8. Wir brauchen die Gentechnik nicht, bevor sie in einigen Jahren teuer entsorgt und zurückgeholt werden muss, sagen wir schon heute nein.

 

 

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