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Undurchsichtige Nahrung
EU macht Weg für Genfood frei
Wieviel Gentechnik steckt in Müllermilch?
Futtermittelindustrie sabotiert Fleischerzeugung ohne Gen-Futter
Vor Dammbruch
Gv-Papayas gefunden
Kennzeichnung auch auf Speisekarten
Erfolg bei Metro
LIDL - kein GenFood im Regal
Deutsche Hersteller setzen auf Lebensmittel ohne Gentechnik
Handel kann keine Garantiererklärungen für GVO-Freiheit abgeben
Immer mehr Lebensmittelhersteller verzichten auf Gentechnik
 
 

Erfolg bei Metro

In einem Fax teilt das größte Handelsunternehmen in Deutschland dem Greenpeace-EinkaufsNetz mit, keine Zutaten aus gentechnisch veränderten Pflanzen in den Eigenmarken einzusetzen. Das ist ein großartiger Erfolg!

Noch vor drei Monaten lud der Konzern die Gentechnik-Industrie zu einem Gespräch, um eine große Pro-Gentechnik-Kampagne zu planen (siehe 1. Oktober in dieser Chronologie). Und Anfang Oktober argumentierte der Konzern für gentechnisch veränderte Lebensmittel: "Nur so hat der Kunde die Möglichkeit, eigenverantwortlich zu entscheiden, welche Produkte er kaufen möchte." Nun ja, Umfragen bestätigen immer wieder, dass 70 Prozent der Verbraucher keine Gentechnik im Essen wollen - sie haben sich längst entschieden. Schön, dass das jetzt auch Metro begriffen hat.

Vier Monate Greenpeace-Kampagne gegen Metro, Tausende Protestkarten, Anrufe und E-Mails von den Mitgliedern des EinkaufsNetzes, 121 Aktivitäten von ehrenamtlichen Greenpeace-Gruppen in 43 Städten haben uns zum Jahresende diesen Erfolg beschert. Bei der Verwendung von gentechnisch verändertem Tierfutter will der Konzern jedoch auch weiterhin keine Zusage machen. Da bleiben wir dran.

 

 

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