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Aktionsaufruf
Gemeinsam gegen GenFood - Stoppt BAYER, METRO und MONSANTO!
170 Handelsfirmen folgten bislang einem Appell von Verbraucherschützern,
keine Lebensmittel mit Zutaten aus Gen-manipulierten Pflanzen herzustellen
oder zu verkaufen. Das größte deutsche Handelsunternehmen, die METRO,
ignoriert die Forderung jedoch. In Kooperation mit BAYER CROPSCIENCE und
MONSANTO, den weltweit größten Anbietern gentechnisch manipulierter
Nutzpflanzen, plant METRO (Real, Extra, Kaufhof) eine groß angelegte
ProGentechnik-Kampagne.
Ein erstes geheimes Strategie-Treffen von METRO, BAYER, MONSANTO und der
Werbeagentur MS&L fand am 15. September in der Düsseldorfer METRO-Zentrale
statt. Laut Protokoll wollen die Konzerne trotz aller Proteste GenFood ins
Regal nehmen und mit großem Werbeaufwand durchsetzen. Dabei sollen ALDI und
TENGELMANN mit ins Boot genommen und internationale Supermarkt-Ketten wie
CARREFOUR und TESCO eingebunden werden.
Der BAYER-Konzern ist der größte europäische Anbieter von gentechnisch
verändertem Saatgut. Kein Unternehmen führt so viele Feldversuche mit
Gen-Pflanzen durch wie BAYER. Die Firma sitzt in den Startlöchern, um
modifiziertes Getreide, Raps, Mais und Soja auf den Markt zu bringen. Der
Schulterschluss von METRO und BAYER ist dabei kein Zufall - der
BAYER-Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Schneider sitzt bei der METRO im
Aufsichtsrat.
Doch trotz der wiederholten Versicherung der Industrie, dass die veränderte
Nahrung sicher und "tausendfach getestet" sei, sind die langfristigen
Risiken von GenFood völlig unklar. So verdoppelte sich in den USA seit
Einführung von Gen-Pflanzen die Zahl Nahrungsmittel-induzierter Krankheiten.
Auch Allergien stiegen weiter an. Zudem gerät der ökologische Landbau unter
die Räder: Untersuchungen in Nordamerika haben ergeben, dass bis zu 95% der
von Öko- Landwirten angebauten Pflanzen mit Fremdgenen kontaminiert sind.
Ihre Ernte kann nur durch kostspielige Verfahren gereinigt werden. Auf Dauer
wird ein Gentechnik-freier Anbau unmöglich sein - den Verbrauchern bleibt
schließlich keine Wahl mehr.
Die Coordination gegen BAYER-Gefahren plant Protestaktionen:
- vor den BAYER-Werkstoren in Nordrhein-Westfalen; u.a. in Leverkusen und
Monheim
- vor METRO-, Real-, Extra-Supermärkten sowie vor Kaufhof-Niederlassungen
Das 5. Bundesweite Aktionstreffen von Gentechnik-KritikerInnen hat folgende
Aktionen vor Supermärkten und Kaufhäusern vorgeschlagen:
- Nachfragen bei Filialleitern, ob gentechnisch manipulierte Lebensmittel in
das Sortiment aufgenommen werden
- Verteilung von Flugblättern
- Theatralische Szenen vor und im Supermarkt
- Blockade der Kassen beim Wochenendeinkauf
- Informationsstände und Unterschriften über und gegen die geplante
BAYER/METRO-Werbekampagne
- Protestmails, -faxe und Telefonate, die die Büros der Unternehmen
überschwemmen
Mit Hilfe der Aktionen sollen das Thema "Gentechnik in Lebensmitteln" und die
damit zusammenhängenden Gefahren publik gemacht und so die Konzerne unter
Druck gesetzt werden, auf GenFood zu verzichten. Wir suchen bundesweit
Menschen, die Lust auf diese kleinen Aktionen haben - deutschlandweit können
wir eine große Wirkung erreichen!
Machen Sie mit, Kontakt per E-Mail unter:
geNOfood@gmx.de sowie cbgnetwork@aol.com
Weitere Informationen unter:
www.geNOfood.de.vu sowie www.cbgnetwork.de
Coordination gegen BAYER-Gefahren
cbgnetwork@aol.com
www.cbgnetwork.de
Tel: 0211-333 911
Fax 040 - 3603 741835
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Beirat
Dr. Sigrid Müller, Pharmakologin, Bremen
Dr. Erika Abczynski, Kinderärztin, Dormagen
Eva Bulling-Schröter, ehem. MdB, Berlin
Prof. Dr. Jürgen Rochlitz, Chemiker, ehem. MdB, Burgwald
Dr. Janis Schmelzer, Historiker, Berlin
Wolfram Esche, Rechtsanwalt, Köln
Dorothee Sölle,Theologin, Hamburg (U 2003)
Prof. Dr. Anton Schneider, Baubiologe, Neubeuern
Prof. Jürgen Junginger, Designer, Krefeld
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