Bernau
Berlin
Tharandt |
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Bericht von der Aktion am 17.4. in Berlin:
von naschi
Etwa 50 GentechnikgegnerInnen fanden sich um 15 Uhr vor dem Kaufhof am
Berliner Alexanderplatz ein: Familien, Autonome, Greenpeace, BUND und
BUNDjugend, PGA und das Barnimer Aktionsbündnis gegen Gentechnik.
Das weltweite BäuerInnennetzwerk Via Campesina hatte zum weltweiten Aktionstag
für die Rechte der Bauern und BäuerInnen aufgerufen und das Netzwerk geNOfood
zu einem bundesweiten Aktionstag gegen Gentechnik. FIAN organisierte in
Berlin ein Marsch der Landlosen und in einigen Städten fanden Aktionen vor
und in Supermärkten statt.
Zurück zum Kaufhof, der gehört zum Metro-Konzern, der ganz bewusst
Lebensmittel von Tieren verkauft, die mit Genpflanzen gefüttert wurden, da
solche Lebensmittel nicht gekennzeichnet werden müssen. Es ging also vor
allem darum, die zahlreich anwesenden VerbraucherInnen darüber zu
informieren, mit Transparenten, dem Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen ohne
Gentechnik" und mit Verkaufsgesprächen direkt in der Lebensmittelabteilung
des Kaufhofs. Diese waren besonders wirksam. Direkt beim Kaufen
problematischer Lebensmittel wie Milka-Schokolade, Müller-Milch oder
Hertha-Wurst liessen viele Verbraucher ganz schnell von diesen Waren ab und
informierten sich über Alternativen. Es dauerte eine ganze Weile bis das sehr
aufgeregte Verkaufspersonal und die zahlreichen Wachleute alle
GentechnikgegnerInnen aufgespürt und des Hauses verwiesen hatten.
Vor dem Kaufhof wurden derweil zahlreiche Gespräche mit PassantInnen geführt
und eine "Gentechnikfreie Zone" errichtet. Leider waren nur sehr wenig Medien
vor Ort, aber eins haben wir ganz deutlich gemacht, solange im Kaufhof weiter
Genfood verkauft wird, lassen wir nicht locker. Wir kommen wieder!!!
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